Gipskarton wird meist in Form von Gipskartonplatten verbaut. In der Regel ist Gipskarton das wichtigste Material für den Trockenbau. Also dort, wo man auf gemauerte Wände verzichtet oder in alten Gebäuden schadhafte Stellen überdecken will. Die Platten erhalten ihre Stabilität durch eine beiderseitige Kartonage. Man sollte sie nicht mit den so genannten „Gipsbauplatten“ verwechseln.
Diese bestehen nämlich ausschließlich aus Stuckgips. Das Gewicht von Gipskartonplatten ist relativ gering, sie lassen sich einfach und schnell verarbeiten. Gegenüber gemauerten Wänden verkörpern sie den Vorteil, dass sich die Nutzflächen der Räume vergrößern. Auch zur Herstellung abgehängter Decken und von Dachschrägenverkleidungen sind solche Platten gut geeignet.
Auch als Mittel zum Trockenputz. Sie können direkt an die Rohwand angebracht werden. Die Firma Lafarge stellt natürlich ebenfalls Gipskartonplatten her. In der Regel werden diese Platten auf zuvor zu montierende Stahl- und Holzunterkonstruktionen aufgeschraubt. Mittels Spachtelmasse werden dann die Fugen und Schrauben zugespachtelt. Diese verspachtelten Stellen werden zum Schluss mit Schleifpapier geglättet.
Schließt man diese Platten an angrenzende Bauteile an, verwendet man Acryl als Fugenmasse, in Feuchträumen Silikon. Die zumeist grauen Gipskartonplatten werden nach ihrer Montage mit dem gewünschten Farbanstrich versehen. Die Gipskartonplatten werden in Großhandelsstätten an Handwerker direkt vertrieben. Als Privatkunde trifft man in den Baumärkten auf ein umfangreiches Angebot.
